Der Vorstand

Wir sind für Sie da:

1. Vorsitzender Pfarrer i.R. Volker Horstmeier
2. Vorsitzende Ursula Homann
Kassiererin und Schriftführerin Margit Scholz
weiteres Mitglied Jutta von Auenmüller, Adelheid Philipps




Der Beirat

Der Vorstand wird unterstützt durch den Beirat. Ihm gehören Ute Backhaus, Pfarrerin i.R. Sabine Haussner,
Werner Imig und Hannegret Schröder an.

Informationen aus dem Vorstand

Weihnachtsbrief 2017

Ev. Akademie Arnsberg e.V.Programm 2018

EVANGELISCHE AKADEMIE ARNSBERG e .V.

An die Mitglieder der Evangelischen Akademie


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

Weihnachten- ein Geschenk!
Die Zeit vor Weihnachten ist mit Spannung erfüllt; eine Zeit voller Geheimnisse. Man besorgt, verpackt, versteckt Geschenke, wartet mit steigender Neugier auf das Fest und besonders auf die Bescherung.
Nicht nur für Kinder ist diese Spannung nur schwer auszuhalten (deswegen gibt es ja den Adventskalender…. Aber das ist eine andere Geschichte) – Abhilfe schafft da, einen Wunschzettel zu schreiben. Immer wieder überdenken, neue Wünsche hinzufügen…und warten.

So war es in der Familie meiner Tochter. Die Kinder wurden gefragt: „Und was wünscht du dir?“ – „Einen Puppenwagen“- „Von star wars…“ Und meine Enkelin Clara, als sie gefragt wurde, antwortet lauthals und mit den strahlendsten Augen, die man sich denken kann: „Ein Geschenk!“

Wie wunderbar, wenn man sich über ein Geschenk des Geschenks wegen so freuen kann! Weihnachten ist das Fest der Geschenke! Geschenke enthüllen ein wenig den Sinn dieses Festes.

Zunächst einmal ist es ja gar nicht so offensichtlich, was das Geschenk ist. Denn es ist ja verpackt. Das Geschenkpapier verhüllt ja das Eigentliche und macht erst ein Geheimnis daraus. Man schüttelt, hört, fühlt - Was ist da wohl drin? So ist es ja auch mit Weihnachten. Es gibt ja viel drum herum bei diesem Fest, bevor wir zum Eigentlichen kommen. Das ist das Geschenk der Liebe Gottes, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott… und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns“ (Joh. 1).
Wie wunderbar, wenn auch dieses Geschenk uns beglücken kann und uns staunen lässt. Ein neuer Anfang, den Gott mit uns macht, ein neues Leben! Denn « Gott schenkt uns seinen Sohn », wie wir im Weihnachtslied singen.

Schenken ist keine Einbahnstraße. Der Gebende, die Schenkende werden sich erst in den andern hineinversetzen und nachdenken: Was könnte ihn und sie erfreuen? Überraschen? Schwierig wird es, wenn man denkt: Der hat ja alles. Wenn man anfängt, den Wert des Geschenks zu taxieren. Bei Geschenken zählt nicht das Haben, nur das Geben. Ohne Berechnung wird ein Geschenk aus der Hand gegeben.
Und Gott als der Gebende, der sich Verschenkende? Fragt, was wir brauchen – neue Menschlichkeit. Was wir nötig haben – seine Liebe. Versetzt sich ganz und gar in uns hinein, so sehr, dass er selbst Mensch wird. Was für ein Geschenk!

Und wir, die Beschenkten? Dazu braucht man eigentlich nur offene, bereite Hände und Herzen. So stehen wir vor Gott da. So lassen wir uns beschenken. So können wir uns aus tiefstem Herzen, ähnlich wie Clara, freuen: Ein Geschenk! Für mich! Und so das Geschenk der Liebe Gottes für uns persönlich annehmen. Jesus – Gottes Geschenk für uns. Darüber freuen wir uns.

Liebe Mitglieder der Ev. Akademie, diese Gedanken sind mein kleines Geschenk an Sie. Durchs Lesen haben Sie dies ausgepackt, vielleicht betrachtet von allen Seiten, vielleicht sich darüber gefreut.
Ich wünsche Ihnen ein gelungenes Fest der Freude, geschenkte Tage voller Leben.

Bei den Veranstaltungen des kommenden Jahres, die Ihnen auf dem Flyer kundgetan werden, begegnen wir uns womöglich wieder. Eine freudige Begrüßung und ein Lächeln sind dann weitere Geschenke, auf die wir uns freuen können.
Bis dahin wünsche ich Ihnen von der Ev. Akademie Arnsberg ein frohes, frohmachendes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr voller Glück

Weihnachtsbrief 2016

Ev. Akademie Arnsberg e.V.Programm 2018

EVANGELISCHE AKADEMIE ARNSBERG e .V.

An die Mitglieder der Evangelischen Akademie





Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

„Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!“ – Weihnachten ist, so sagt man, das Fest des Kindes. Zu Recht. Wo Kinder in den Familien sind, da stehen sie häufig im Mittelpunkt aller festlichen Aktivitäten. Und wer erinnerte sich nicht gerne der eigenen Kindheit, an das Glücksgefühl beim Anblick des erleuchteten Weihnachtsbaums, an die unbeschwerte Freude beim Auspacken der Geschenke? Ein wenig sehen wir auch als Erwachsene jedes Weihnachtsfest noch mit den Kinderaugen von damals.

In der Weihnachtsgeschichte steht auch ein Kind im Mittelpunkt: das Kind in der Krippe. Auf dieses Kind weist der Spruch des Propheten hin: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt!“ Von diesem Kind singt der Engel: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Der Heiland- ein hilfloser Säugling in einem Futtertrog. Gott, den wir nicht ausreichend beschreiben, nicht annähernd definieren können, kommt zu uns, so verwundbar, schutzlos wie ein Kind. Und schenkt uns darin und mit ihm seine Liebe.

Das stellt alle Erwartungen auf den Kopf. Gott thront nicht in ewiger, unberührbarer Majestät über uns. Kein Mensch mehr, der ihm fern wäre; keine Not, die ihm fremd wäre. Gott wird erkennbar in einem Kind. Gott fängt neu an und wird ein Kind. Alles beginnt von neuem. Das gibt Kindern eine eigene unveränderliche Würde. Sie müssen nicht erst noch was werden, sie sind es schon: Gottes geliebte Kinder. Sie zeigen uns mitunter ungewöhnliche, weil ungewohnte Perspektiven wie der Blick auf diese Erdnuss- Krippe.

Das Kind in der Krippe ist nicht ein Säugling geblieben. Als Erwachsener geht Jesus zu den Menschen und verändert sie, wie es auch schon an der Krippe geschehen ist. Schuldige spricht er frei, Gewaltlosen verheißt er die Erde, Ausgeschlossene holt er zu sich an den Tisch, Blinde macht er sehend und Kindern verheißt er das Reich Gottes. Er verändert Menschen bis auf den heutigen Tag. Seitdem gibt es Hoffnung für jedes menschliche Leben.

Vom Kind in der Krippe geht ein Hoffnungsstrahl aus auch für die vielen Kinder, die in unserer Zeit im Elend aufwachsen müssen: die vielen Aids-Waisen, die Kinder in den Flüchtlingslagern und bombardierten Städten. Auch die misshandelten Kinder in Deutschland. Die Geburt des Kindes von Bethlehem wirft ein Licht der Hoffnung auf das Leben jedes dieser Kinder. Keines ist dazu geboren, um sein Leben nur im Unglück zu verbringen. Jedes Leid, das sie ertragen, wiegt unendlich schwer, denn an jedem Leid trägt Gott mit.



Weihnachtsbrief 2015

Ev. Akademie Arnsberg e.V.Programm 2018

EVANGELISCHE AKADEMIE ARNSBERG e .V.

An die Mitglieder der Evangelischen Akademie





Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

In Bewegung –

Die Geschichte von der Geburt Jesu Christi ist eine bewegende Geschichte, eine Geschichte, die bewegt und in Bewegung setzt.

Die Zeit, in der wir leben, ist eine bewegende Zeit. In diesen Wochen sind Gemüter und Gefühle bewegt, Herzen berührt, Emotionen geweckt. Es gibt viel Geheimnisvolles in dieser Zeit; andere Menschen werden bedacht und kommen in den Sinn, das Zuhause wird geschmückt, es duftet und riecht nach Weihnachten.

Die Zeit, in der wir leben, ist auch eine bewegte Zeit. Seit Wochen, Monaten wird sie geprägt durch den Strom von Flüchtlingen. Diese bewegten Zeiten sind bestimmt von Menschen, die ihrerseits in Bewegung sind, zwangsweise zumeist, gedrängt von Elend und Gewalt. Um dem zu entkommen, sind sie geflohen. Eine bewegte Zeit ist es auch, denn die Not ist groß, die bewegt, und ebenso die Hilfsbereitschaft, die bewegend ist.

Da haben unsere bewegte Zeit und die Geschichte von der Geburt Jesu Christi viel gemeinsam.
Die Weihnachtsgeschichte selbst ist voller Bewegung! Der ganze Landstrich dort im Nahen Osten ist unterwegs –damals wie heute. Der Kaiser wollte Steuern erheben, alle mussten sich zählen lassen. Machthaber schicken Menschen durch die Gegend, damals wie heute. Auch Maria und Josef, das „traute, hochheilige Paar“ war in dieser Bewegung, so erzählt Lukas, der Evangelist. Möglicherweise sogar noch mehr: Als Aufständische gegen die Herrschaft der Mächtigen gehörten sie einer Bewegung an. Pinchas Lapide und Helmut Gollwitzer haben einmal –bei einer Bibelarbeit auf dem Hamburger Kirchentag- diese Überlegung ebenso überzeugend wie provokant dargestellt. Demnach waren sie selbst auch auf der Flucht; Jesus ein Flüchtlingskind.
Und bei der anderen biblischen Geschichte von der Geburt Jesu, bei Matthäus, schließt sich die Flucht vor Herodes, dem Kindermörder, unmittelbar an die Geburt an. Das uns bewegende Thema Flüchtlinge wird bereits unmittelbar in der Geburtsgeschichte Jesu berührt. Bei Matthäus ist übrigens noch ungleich mehr in Bewegung als die Menschenmassen unserer Tage. Der ganze Kosmos selbst ist in Bewegung geraten; die Sterne bewegen sich als Hinweis auf die außerordentlichen Geburt, und weise Sterndeuter machen sich von den Enden der Erde auf, um den Herrn des Heils zu finden und anzubeten. Alles in Bewegung!

Die damalige bewegende Geschichte weckt nicht nur Erinnerungen, sondern will uns selbst in Bewegung bringen. Die alte Geschichte will auch in unserer bewegten Zeit Menschen anstiften, sich zu öffnen für die Botschaft der Engel: Friede auf Erden! Den Menschen ein Wohlgefallen! Dies ist angesichts der vielen flüchtenden Menschen dringender denn je. Die Hoffnung auf Frieden auf Erden würde das Ende bedeuten von aller Not und Elend und Gewalt. Machthaber hätten ausgespielt. Niemand hätte es nötig, vor einem anderen Menschen zu fliehen. Jeder Mensch hätte ein Zuhause, das er schmücken kann, wo er Frieden finden würde. Die Bewegung zum Frieden Gottes hin wär an ihr Ziel gelangt. Die bewegende Geschichte von der Liebe Gottes zu den Menschen wäre erfüllt.



Liebe Mitglieder der Ev. Akademie, mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen sowohl genügend Beweglichkeit als auch ausreichend Ruhepunkte in Ihrem Leben. In den Veranstaltungen des kommenden Jahres sehe ich Sie gern wieder. Bis dahin wünsche ich Ihnen von der Ev. Akademie Arnsberg ein frohes, frohmachendes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr voller Glück!

Weihnachtsbrief 2014

Mondnacht

Joseph von Eichendorff


An die Mitglieder der Ev. Akademie Arnsberg

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder!

„Es war, als hätt‘ der Himmel die Erde still geküsst….“ So beginnt eins der wunderbaren Gedichte Eichendorffs. Welch wunderbaren Worte! Welch zarte, berührende Beschreibung!

Dabei ist dieser Anfang des romantischen Gedichts auch eine Ver-Dichtung der Weihnachtsgeschichte – auch dies ein Stück Weltliteratur. Denn genau dies geschieht wie in der Anfangszeile, und wir feiern es zu Weihnachten: der Himmel berührt die Erde, Fernes kommt nah, Undenkbares wird Realität, Gott wird Mensch. Da kommt völlig Gegensätzliches zusammen. Da wird das Unterschiedlichste zusammengebracht. Da gibt es eine Bewegung voll liebevoller Zuwendung vom Himmel zur Erde. Im Kern dieser Bewegung stehen berührende Ereignisse: ein Kuß, eine Geburt. Himmel und Erde kommen zusammen, als der Lobgesang der himmlischen Herrscharen ausbricht: „Ehre sei Gott in der Höhe – und Friede auf Erden!“

Doch anders als in Eichendorffs Gedicht bleibt dies kein Traum. Dass der Himmel die Erde berührt, bekommt Hand und Fuß. Und macht die Windeln voll. Ausdrücklich wird dies als Zeichen genannt. Es ist auch ein Zeichen der Schutzlosigkeit und Niedrigkeit, in die Gott im Kind Jesus herunterkommt. Das Geschehen von Weihnachten ist anders als beim Dichter der Romantik keineswegs aufs Innerliche beschränkt. Alle Welt ist gemeint: Allem Volk widerfährt das Heil. Dass dabei die Himmel in Bewegung gesetzt werden, hat geradezu kosmische Ausmaße. Es hat auch sehr irdische Auswirkungen, wenn die Hirten sich aufmachen, ‚um zu sehen, was da geschehen ist‘, und es anderen weitersagen. Menschen geraten in Bewegung durch die Berührung Gottes.

Dann kommt auch die Bewegung sowohl im Gedicht als auch in der Weihnachtsgeschichte zum Ziel und zur Ruhe: „und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus….“ –da denke ich an die segnend ausgebreiteten Arme des Gekreuzigten- „…als flöge ich nach Haus.“ Auch die Hirten - ausgegrenzt, heimatlos, schutzlos - kehren in der Weichnachtsgeschichte nach Lukas um – und auch heim? Ob sie im Lobpreis Gottes, in der Verkündigung der Frohen Botschaft ein Zuhause finden, das Geborgenheit bietet? Und bei dieser Geschichte der berührenden Bewegung und bewegenden Berührung setzt Maria den Schlußpunkt: sie „behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen“.

Solches wünsche Ihnen, liebe Mitglieder der Ev. Akademie, diese Erfahrung der berührenden Zuwendung Gottes, diese Bewegung , die zum Ziel und zur Ruhe gelangt. Ob allerdings der Weihnachtsschmaus bei Ihnen -angesichts dieses Gedichts und der verdichteten Weihnachtsbotschaft – aus „Himmel un ÄÄd“ (wie die Rheinländer sagen) bestehen wird….?

Hinweisen und einladen möchte ich bei dieser Gelegenheit zur nächsten Mitgliederversammlung. Sie wird stattfinden am Donnerstag, den 26. Februar 2015 um 17.00 Uhr

Mitgliederversammlung 2014

Rückblick zur Mitgliederversammlung der Ev. Akademie Arnsberg für das Jahr 2014
Thematischer Impuls „Ein Bild machen – Reformation – Bibel-Bild“
Bildhafte Darstellung gehören zum Menschsein: Kleinkinder beginnen zu malen; vor vielen tausend Jahren schufen Menschen ursprüngliche Höhlenmalereien (auch zu kultischen Zwecken?) Ein Bild von Gott? Es gibt immer eigene Vorstellungen, wie Gott sein könnte. Sie sind entlehnt aus der Natur, als Vergleiche, als Symbole. Aus dem Material von eigenen Gedanken und Vorstellungen erwächst ein Gottesbild. Aber: es gibt kein Abbild der lebendigen Beziehung Gott-Mensch. Die Einzigartigkeit und Lebendigkeit Gottes, seine Unverfügbarkeit ist geschützt ist durch das Bilderverbort geschützt. „Wir sollen uns nicht für weiser halten als Gott, der seine Christenheit nicht durch stumme Götzen, sondern durch die lebendige Predigt seines Wortes unterwiesen haben will ( HK Frage 98)“

Bilderverbot im Judentum, im Islam und in den östlichen Kirchen „Nicht mache dir Schnitzgebild, und alle Gestalt, die im Himmel oben, die auf Erden unten, die im Wasser unter der Erde ist, neige dich ihnen nicht, dienen ihnen nicht, denn ich, dein Gott bin ein eifernder Gott.“ (2. Mose 20,4-5, Martin Buber). Es geht um die Verehrung des Bildes, nicht um die Darstellung. Statt der Malerei: Kalligraphie.Islam: Im Koran ist die bildhafte Darstellung als solche nicht verboten, jedoch die Verehrung der bilder ( Sure 21; ähnlich im Judentum) In Persien gibt es figurale Malerei seit dem 1.3 Jahrhundert. In der Tradition und Auslegung jedoch wird darauf Wert gelegt: keine Abbildung von Menschen. Statt dessen Ornamentik und KalligraphieOrthodoxe Kirche: Die Darstellung der Ikonen ist nicht auf den Betrachter ausgerichtet, sondern von der Wirklichkeit Gottes her. Es gibt die umgekehrte Perspektive. Im Mittelalter: „Was denen, die lesen können, die Bibel, das gewährt den Laien das Bild beim Anschauen. die als Unwissende in ihm sehen, was sie befolgen sollen, in ihm lesen, obwohl sie die Buchstaben nicht kennen; weshalb denn vorzüglich für das Volk das Bild als Lektion dient.“ (papst Gregor I, 540-604

Die Menschen bewundern mehr das Schöne, als dass sie das Heilige verehren… die Kirche glänzt an den Wänden und darbt an den Armen.“ (Bernhard de Clairvaux, 1090-1153) In der Reformation Calvin: Bilder abhängen! - Luther: Tiefer hängen„So nehmen aber die Bilder und sichtbaren Dinge bei uns mehr und mehr zu und werden groß und größer, bis dass man sie zuletzt für heilig hält und bei ihnen anhebt das zu suchen, was man allein bei dem wahren Gott suchen soll.“ ( U. Zwingli„Gewiss will ich nicht behaupten, man dürfe überhaupt keine Bilder haben. … Gott in sichtbarer Gestalt abzubilden, halten wir für Unrecht, weil… es nicht ohne Entstellung seiner Herrlichkeit geschehen kann. (J. Calvin)„Die Bilder sind weder das eine noch das andere, sie sind weder gut noch böse, man kann sie haben oder nicht haben“ (M. Luther) Bilder in der medialen Gesellschaft: Wie zur Zeit der Reformation befinden wir uns in einer medialen Revolution. Die Bilderflut (youtube/ smartphones) wächst. Dies bleibt eine Gestaltungsaufgabe!

Mitgliederversammlung: Im Rückblick auf die Aktivitäten sticht die Veranstaltung mit Wolfgang Huber besonders heraus. Insgesamt konnten sich alle Veranstaltungen einer guten Resonanz erfreuen. Hervorzuheben ist die Kooperation mit anderen Institutionen in Arnsberg Die Kassenlage ermöglicht weitere Aktivitäten der Akademie. Die Mitglieder entlasteten den Vorstand. Die für 2015 geplanten Veranstaltungen fanden die Zustimmung der Mitglieder. Die nächste Mitgliederversammlung wird am 27.10.2015 stattfinden. Dann wird der Vorstand in seinen Funktionen neu zu besetzen und zu wählen sein.

Evangelische Akademie Arnsberg